<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-36482620</id><updated>2012-01-23T14:49:34.068+01:00</updated><category term='Vermögensrecht'/><category term='Verkündigungsrecht'/><category term='CIC-Reform'/><category term='Strafrecht'/><category term='Verwaltungsrecht'/><category term='Design'/><category term='Liturgie'/><category term='Sakramentenrecht'/><category term='Start up'/><category term='Allgemeine Normen'/><category term='Eherecht'/><category term='Strukturwandel'/><title type='text'>Kirche&amp;Recht</title><subtitle type='html'>"Der Gegensatz zur Rechtskirche ist nicht die Liebes-, sondern die Unrechtskirche"
Gemäß diesem Zitat möchte ich aus der Sicht des Kanonisten (= Kirchenrechtler) zur aktuellen Fragen des Kirchenrechts meine unmaßgebliche Meinung abgeben</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Chrysologus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02087839911029925585</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>30</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36482620.post-5400414316866687151</id><published>2011-06-07T21:32:00.001+02:00</published><updated>2011-06-07T21:32:59.140+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Allgemeine Normen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verwaltungsrecht'/><title type='text'>Knappe Fristen</title><content type='html'>&lt;div xmlns='http://www.w3.org/1999/xhtml'&gt;Eine Pfarrei erhält das Dekret, dass sie aufgehoben und einer anderen Pfarrei zugeschlagen werden soll. Gegen dieses Dekret will man sich wehren und bittet um meinen Rat. In der Sache sehe ich nur geringe Erfolgsaussichten, aber das ist eine andere Frage. Die Bischöfe können hier sehr frei entscheiden.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wenn nun aber die Kirchenverwaltung den Bischof bitten möchte, das Dekret zurückzunehmen, so hat sie 10 Tage Zeit dazu. Die Ladungsmodalitäten einer Kirchenverwaltung verlangen 3 Tage Frist zwischen Einladung und Sitzung, man muss zuvor den der Position des Bischofs zustimmenden Pfarrer per Antrag nötigen einzuladen, und das, wo zwischen Dekreteingang und der Frage beim Anwalt schon einige Tage verstrichen sind. Das wird knapp!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Aber: Die 10 Tage sind eine Nutzfrist, das heißt, sie läuft so lange, dass man sie auch nutzen kann, beginnend beim Erhalt des Dekretes und nicht laufend, wenn der Betroffene nicht handeln kann (c. 201 § 2 CIC). Doch nicht alles so knapp wie gedacht!&lt;br/&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36482620-5400414316866687151?l=kirchenrecht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/feeds/5400414316866687151/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36482620&amp;postID=5400414316866687151' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/5400414316866687151'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/5400414316866687151'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/2011/06/knappe-fristen.html' title='Knappe Fristen'/><author><name>Chrysologus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02087839911029925585</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36482620.post-6582322444321452360</id><published>2011-06-06T14:32:00.001+02:00</published><updated>2011-06-06T14:34:24.192+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='CIC-Reform'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sakramentenrecht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liturgie'/><title type='text'>Ministrantinnen im außerordentlichen Ritus?</title><content type='html'>&lt;div xmlns='http://www.w3.org/1999/xhtml'&gt;Wie berichtet wird, hat der Sekretär der Päpstlichen Kommission "Ecclesia Dei" Guido Pozi sich amtlich zur Frage der Ministrantinnen im außerordentlichen Ritus &lt;a href='http://www.kathtube.com/photo.php?id=21560'&gt;geäußer&lt;/a&gt;t. &lt;br/&gt;Diese Antwort läßt den Kanonisten den Kopf schütteln, den die Begründung ist nicht nur dünn, sie ist haarsträubend: Ministrantinnen wurden nicht - wie Pozo behauptet - 1994 erlaubt, sondern zum 1. Advent 1983. Das Ministrantinnenverbot stand nämlich mitnichten in den Rubriken des Missale, es fand sich im piobenediktinischen Codex von 1917 und war (so vermute ich) in der Codexreform schlicht vergessen worden, was nach 1983 einige Diskussionen auslöste. 1994 erließ man dann eine Regelung, in der man höchst umständlich feststellte, dass es da wohl kein Verbot mehr gebe und der Ortsbischof daher Ministrantinnen erlauben könne. Erlaubt er es jedoch nicht, gibt es allerdings immer noch kein Verbot (letzteres steht da natürlich nicht).  Genau so gut könnte ein Bischof nun das Gießen von Blumen in Kirchen erlauben!&lt;br/&gt;Damit stellt sich nun die Frage, ob Ministrantinnen mit den Rubriken von 1962 vereinbar sind. Ich meine ja, da es dort eben kein Verbot und auch keine sonstige Regelung betreffend Ministranten gibt. Das wurde im allgemeinen Recht geregelt, und das hat man nun 1983 einiges geändert.&lt;br/&gt;Ansonsten müsste man jedoch erklären, warum jemand, der nie die niederen Weihen und vor allem die Tonsur empfangen hat, einen Ritus zelebrieren darf, der dies alles voraussetzte. Warum die eucharistische Nüchternheit in ihrer alten Fassung nicht mehr verlangt wird usw. &lt;br/&gt;Nach meinem Eindruck will Guido Pozo will ein Liturgiemuseum schaffen!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36482620-6582322444321452360?l=kirchenrecht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/feeds/6582322444321452360/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36482620&amp;postID=6582322444321452360' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/6582322444321452360'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/6582322444321452360'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/2011/06/ministrantinnen-im-auerordentlochen.html' title='Ministrantinnen im außerordentlichen Ritus?'/><author><name>Chrysologus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02087839911029925585</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36482620.post-1254189188895929910</id><published>2011-06-01T15:41:00.001+02:00</published><updated>2011-06-01T15:41:22.228+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vermögensrecht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Strukturwandel'/><title type='text'>Allmachtsfantasien</title><content type='html'>&lt;div xmlns='http://www.w3.org/1999/xhtml'&gt;Die Situation ist vielen Gemeinden in so manchen Diözesen bekannt: Der Priester- und Geldmangel verändert die Kirche in Deutschland radikaler als jedes Reformbegehren. Pfarreien werden strukturell und personell ausgehöhlt zu neuen  Seelsorgeeinheiten (ein Begriff, dem die Aktenmappe anzusehen ist, in dem die zugehörigen Dokumente lagern) zusammengefasst, oder der Einfachheit halber gleich aufgelöst und zu Großpfarreien fusioniert. Wer da wen zu heiraten hat, das wird im fernen Ordinariat festgelegt, die Gremien vor Ort stehen dann vor mehr oder minder endgültigen Beschlüssen. Resistance is futile.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In wenigstens einem Fall plant man die noch radikalere Lösung: Nicht nur soll die Pfarrei aufgelöst werden, auch die Pfarrkirche soll verschwinden - der Abbruch droht. Den protestwilligen Aktiven der Pfarrei wird vom Generalvikar beschieden: "Das kann der Bischof mit einem Federstrich!" &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;"Was sagt der Kirchenrechtler dazu?" werde ich gefragt. Wie so oft, gibt es keine ganz eindeutige Antwort, es hängt an den konkreten Vermögensverhältnissen, genauer an der Frage, wem denn nun die Kirche eigentlich gehört. Denn eines ist klar: Die Pfarrkirche des Heiligen Paulus gehört zivilrechlich eben nicht Herrn Paulus (dann hätten wir einen Erbfall!) und auch nicht Gott (der hat keine ladungsfähige Anschrift), sondern meist einem Rechtsträger, also der Kirchengemeinde oder der Pfarrkirchenstiftung, vertreten durch den Kirchenvorstand bzw. die Kirchenverwaltung. Je nach Diözese variieren hier die Begriffe und zum Teil auch die Rechtslagen. Schwerwiegende Eingriffe in den Vermögensbestand kann jeweils nur die Kirchenverwaltung bzw. der Kirchenvorstand beschließen, für kleinere Ausgaben gibt es Regelungen, nach denen der Pfarrer oder der Kirchenpfleger oder der Rendant das alleine können. Vereinfacht gesagt: Neues Papier für den Kopierer kann einfach so bestellt werden, den Druckkopierer nebst Heft-, Falt- und Kouvertieratuomatik sollte das Gremium beraten, und bei einer neuen Orgel ist die Stiftungsaufsicht zu befragen und um Genehmigung zu bitten. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Zweifelsfrei ist nicht nur der Bau einer Kirche eine derart genehmigungsbedürftiges Rechtsgeschäft, auch der Abbruch einer Kirche stellt einen schweren Eingriff in die Vermögensstruktur der Kirchengemeinde dar und muss folglich erstens von der Kirchenverwaltung bzw. dem Kirchenvorstand beschlossen und zweitens von der Aufsichtsbehörde genehmigt werden.  Was aber, wenn das pfarreigene Gremium das nicht beschließen mag? Dann geht auch nichts - denn ein Aufsichtsrecht ist etwas vollkommen anderes als ein Weisungsrecht. Die Aufsicht führende Stelle hat bestimmte Dinge zu prüfen (sind die Verträge ohne juristische Fußangeln, gibt es verborgene Risiken, sind die Kalkulationen sachlich richtig), sie ist jedoch keineswegs berechtigt, inhaltlich enge Vorgaben zu machen, die sachlich nicht zwingend sind: So darf die Aufsicht zwar die Sanierung des Pfarrzentrums (auch vorläufig) ablehnen, weil nicht genügend Geld vorhanden ist, weil Knebelverträge geplant sind, weil Risiken nicht hinreichend abgeschätzt wurden - aber sie darf die Genehmigung nicht an die Beauftragung konkreter Firmen binden, und sie darf erst Recht nicht Dinge verknüpfen, die nichts damit zu tun haben, etwa die bisher mangelhafte Teilnahme der Pfarreijugend am Diözesanen Jugendtag, und: Sie darf Genehmigung nicht mit Anweisung verwechseln. Sie kann (und muss) das genehmigen, was vorgelegt wird und genehmigungsfähig ist, sie hat aber kein Recht, der Kirchenverwaltung vorzuschreiben, wie diese ihr Geld zu verwenden hat. Die Kirchenverwaltung ist weder verpflichtet, eine genehmigte Maßnahme dann auch durchzuführen, noch muss sie etwas beschließen, nur weil die Aufsicht das gerne hätte.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Kurz: Nur die zuständigen Gremien der Pfarrrei können den Abbruch des Kirchengebäudes beschließen, und sie dürfen nur dann abbrechen, wenn die Aufsicht zugestimmt hat. Eine Möglichkeit des Bischofs hingegen, dies einfachhin zu verfügen, wäre ein schwerer und illegitimer Eingriff in die Vermögensverwaltung der Pfarrei. Die oben zitierte Aussage des Generalvikars spricht für eine mangelhafte Rechtskenntnis - denn Lüge möchte ich ihm nun keineswegs unterstellen.&lt;br/&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36482620-1254189188895929910?l=kirchenrecht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/feeds/1254189188895929910/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36482620&amp;postID=1254189188895929910' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/1254189188895929910'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/1254189188895929910'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/2011/06/allmachtsfantasien.html' title='Allmachtsfantasien'/><author><name>Chrysologus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02087839911029925585</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36482620.post-3016102302844541656</id><published>2010-01-18T08:43:00.001+01:00</published><updated>2010-01-18T08:43:51.349+01:00</updated><title type='text'>Eherecht - orthodox</title><content type='html'>&lt;div xmlns='http://www.w3.org/1999/xhtml'&gt;Heute fand ich einen wie ich finde sehr guten &lt;a href='http://edition-hagia-sophia.blogspot.com/2010/01/sinn-und-bedeutung-der-ehe.html'&gt;Beitrag zur orthodoxen Ehetheologie&lt;/a&gt;, der einen Überblick über dieses uns oft fremde Denken gibt. Einen Satz daraus möchte ich zitieren:&lt;br/&gt;&lt;blockquote&gt;Die Liebe ist demnach gut, nicht, weil sie Leben schenkt, sondern weil sie gut ist, schenkt sie Leben.&lt;/blockquote&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;div class='zemanta-pixie'&gt;&lt;img src='http://img.zemanta.com/pixy.gif?x-id=391ce4e2-0ba5-8cd4-ac09-f93d803d8f20' alt='' class='zemanta-pixie-img'/&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36482620-3016102302844541656?l=kirchenrecht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/feeds/3016102302844541656/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36482620&amp;postID=3016102302844541656' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/3016102302844541656'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/3016102302844541656'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/2010/01/eherecht-orthodox.html' title='Eherecht - orthodox'/><author><name>Chrysologus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02087839911029925585</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36482620.post-7063271150369877193</id><published>2010-01-11T09:25:00.001+01:00</published><updated>2010-01-11T09:25:30.846+01:00</updated><title type='text'>Priester und ELP</title><content type='html'>&lt;div xmlns='http://www.w3.org/1999/xhtml'&gt;Da die &lt;a href='http://www.andreas-unterberger.at/2010/01/wien-metternich-schau-oba/comment-page-1/#comment-17810'&gt;Frage&lt;/a&gt; in einem anderen Blog gestellt wurde, ob Priester eine ELP eingehen dürfen, habe ich &lt;a href='http://www.andreas-unterberger.at/2010/01/wien-metternich-schau-oba/comment-page-1/#comment-17810'&gt;dort&lt;/a&gt; auch eine Antwort verfasst. Knapp gesagt: Sie dürfen nicht.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;div class='zemanta-pixie'&gt;&lt;img src='http://img.zemanta.com/pixy.gif?x-id=b918e032-e445-800c-a5be-cf5370f9f7e8' alt='' class='zemanta-pixie-img'/&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36482620-7063271150369877193?l=kirchenrecht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/feeds/7063271150369877193/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36482620&amp;postID=7063271150369877193' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/7063271150369877193'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/7063271150369877193'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/2010/01/priester-und-elp.html' title='Priester und ELP'/><author><name>Chrysologus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02087839911029925585</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36482620.post-6309147521748001269</id><published>2010-01-07T09:48:00.001+01:00</published><updated>2010-01-07T09:48:34.187+01:00</updated><title type='text'>Sex in der Kirche</title><content type='html'>&lt;div xmlns='http://www.w3.org/1999/xhtml'&gt;Dem erfahrenen Internetleser muss ich wohl kaum berichten, an welchen Fall ich hier denke: In einer Kirche im Bistum Augsburg hatte ein Pärchen Sex auf der Empore, störte damit das Rosenkranzgebet und wurde erwischt. Dem Täter droht nun ein weltliches Strafverfahren, die Täterin ist flüchtig.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wie aber schaut es mit der kirchenrechtlichen Situation aus?&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das kirchliche Gesetzbuch gibt überraschend wenig her! Kirchen sind sogenannte Heilige Orte im Sinne des c. 1205 CIC, also Orte, die für den Gottesdienst bestimmt sind durch Weihung oder Segnung.Sie werden damit dem profanen Gebrauch entzogen und dem religiösen Gebrauch vorbehalten, wobei Ausnahmen möglich sind. Es steht zumindest zu vermuten, dass die betroffenen Kirche geweiht oder gesegnet ist.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;An einem solchen Ort ist alles verboten, was mit der Heiligkeit des Ortes unvereinbar ist (c. 1210 CIC). So gibt es beispielsweise einschlägige Regelungen zu der Frage, welche Konzerte in Kirchen abgehalten werden dürfen und welche nicht. Wenig erstaunlich: Religiöse Musik geht, reine E- oder U-Musik geht nicht. Die Grenze ist im Einzelfall nicht immer leicht zu ziehen und die Frage der Zulässigkeit nimmt daher in den eisnchlägigen Kommentaren den meisten Raum ein. C. 1211 CIC erscheint für unseren Fall jedoch einschlägiger:&lt;br/&gt;&lt;blockquote&gt;Heilige Orte werden geschändet durch unter Ärgernis bei den Gläubigen dort begangene, schwer beleidigende Handlungen, die anch dem Urteil des Ortsordinarius so schwerwiegend und der Heiligkeit des Ortes zuwider sind, dass es nicht erlaubt ist, dort den Kult auszuüben, bis durch einen Bußritus nach Vorschrift der liturgischen Bücher die Beleidigung wiedergutgemacht ist.&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;Diese Norm ist im übrigen nicht strafbewehrt, so dass man einem entsprechenden Täte nur über die allgemeine Norm des c. 1399 (den Gummikanon des kirchlichen Strafrechts) beikommen könnte. Sicherlich haben die beiden in Augsburg etwas getan, dass Ärgernis unter den Gläubigen auslöste.  Aber der Ortsordinarius (das ist der Bischof sowie die ihn vertretenden Stellen)  hat soweit mir bekannt keine im c. 1211 geforderten Massnahmen eingeleitet - daraus darf man wohl schließen, dass es sich beim Sex auf der Empore nicht um eine schwer beleidigende Handlung handelte, sondern bestenfalls um geschmackloses Verhalten.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wenn aber nun keine entsprechenden kirchlichen Maßnahmen eingeleitet wurden, dann hat es auch keine Schändung der Kirche im kirchenrchtlichen Sinne gegeben. Es ist dem "Täter" nun zu wünschen, dass sich diese Erkenntnis auch im staatlichen Verfahren durchsetzen möge.  Was er getan hat, war dumm und unpassend, aber sicher kein Grund, ihm sein weiteres Leben zu verbauen - denn als Polizeibeamter (der er zu sein scheint) droht ihm die Arbeitslosigkeit, wenn er zu einer Strafe von mehr als einem Jahr verurteilt werden sollte.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;div class='zemanta-pixie'&gt;&lt;img src='http://img.zemanta.com/pixy.gif?x-id=07d76076-5ef6-893f-b30d-e676668505e6' alt='' class='zemanta-pixie-img'/&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36482620-6309147521748001269?l=kirchenrecht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/feeds/6309147521748001269/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36482620&amp;postID=6309147521748001269' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/6309147521748001269'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/6309147521748001269'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/2010/01/sex-in-der-kirche.html' title='Sex in der Kirche'/><author><name>Chrysologus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02087839911029925585</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36482620.post-1461653802533100554</id><published>2009-12-18T09:18:00.001+01:00</published><updated>2009-12-18T09:18:39.519+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Strafrecht'/><title type='text'>Erzbischof Milingo</title><content type='html'>&lt;div xmlns='http://www.w3.org/1999/xhtml'&gt;Die &lt;a href='http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=1142411&amp;amp;kat=4'&gt;Nürnberger Zeitung&lt;/a&gt; berichtet vom Ausschluss Erzbischofs Milingos aus dem klerikalen Stand. Dies tun viele Medien, die NZ allerdings bietet ein schönes Beispiel, was alles falsch verstanden werden kann. Davor sind auch kirchliche Medien nicht gefeit. So übernimmt &lt;a href='http://www.kath.de'&gt;kath.de&lt;/a&gt; der NZ-Artikel einfach ungeprüft.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Was aber ist geschehen? &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Emmanuel_Milingo'&gt;Erzbischof Milingo&lt;/a&gt; steht schon seit längerem in einem tiefen Konflikt mit der katholischen Kirche und war bereits am 26. September 2006 infolge der unerlaubten Vornahme einiger Bischofsweihen exkommuniziert worden, genauer gesagt: Man hat die Exkommunikation, die er sich selbst nach c. 1382 CIC zugezogen hatte, festgestellt. Da Erzbischof Milingo sich weiterhin uneinsichtig zeigte, hat Rom nun zum letzten Mittel gegriffen, das zur Verfügung steht. Man hat ihn aus dem klerikalen Stand entlassen. Die Spendung von Sakramenten ist ihm ja schon seit 2006 untersagt, nun verliert er aber auch seine übrigen Rechte als Kleriker, vor allem ist hier an den Unterhaltsanspruch zu denken, aber auch an andere innerkirchlichen Rechte, die aus der Zugehörigkeit zum klerikalen Stand erwachsen. Einzig erhalten bleibt seine Verpflichtung zum Zölibat, einer Pflicht, der er schon längere Zeit nicht nachkommt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Entlassung eines Bischofs aus dem Stand der Kleriker ist in der Tat sehr selten, bei Priestern kommt das häufiger vor, meist verbunden mit der erwünschten Entbindung von der Zölibatsverpflichtung. Aber - auch der aus dem Klerikerstand entlassene Priester oder Bischof bleibt Priester bzw. Bischof. Die Weihe kann ihm nach katholischer Auffassung nicht aberkannt werden. Damit kann auch die Versetzung in den Laienstand nur so verstanden werden: Herr Milingo (den Titel Erzbischof hat er ja nun verloren) ist dem Stanbe nach Laie, dem Weihegrad nach aber immer noch Priester und Bischof. Und deshalb kann von einer "Aberkennung" nicht die Rede sein! &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Aus kirchenrechtlicher Sicht ist eine Bemerkung in der &lt;a href='http://212.77.1.245/news_services/bulletin/news/24835.php?index=24835&amp;amp;lang=ge#TESTO%20IN%20LINGUA%20INGLESE'&gt;Stellungnahme des Presseamtes &lt;/a&gt;des  Heiligen Stuhls, in dem es heißt:&lt;br/&gt;&lt;blockquote&gt;As for those recently ordained by Archbishop Milingo, the Church’s discipline in imposing the penalty of excommunication &lt;i&gt;latae sententiae&lt;/i&gt; upon those who receive episcopal consecration without pontifical mandate is well-known. While expressing hope for their conversion, the Church reaffirms what was declared on 26 September 2006, namely that she does not recognize these ordinations, nor does she intend to recognize them, or any subsequent ordinations based on them, in the future. Hence the canonical status of the supposed bishops remains as it was prior to the ordination conferred by Archbishop Milingo.&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;a href='http://kath.net/detail.php?id=24955'&gt; &lt;/a&gt;Die von Milingo gespendeten Weihen sollen also nicht rekognosziert werden. Dies wirft Fragen auf: Es ist klar, dass die Weihen sakramental gültig sind. Auch wenn die Empfänger eo ipso exkommuniziert sind, sie sind Bischöfe. Wenn Rom nun in Aussicht stellt, eine solche Weihe nicht zu recognoszieren, dann wirft dieser Ausdruck Fragen auf: Was bedeutet das konkret? Gibt es zukünftig neben "ordenltichen" Bischöfen und exkommunizierten oder suspendierten  Bischöfen auch noch nicht recognoszierte Bischöfe? Eine gewisse Ratlosigkeit bleibt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;div class='zemanta-pixie'&gt;&lt;img src='http://img.zemanta.com/pixy.gif?x-id=c2af3a2a-1463-8a25-9ec7-f9b4530b9a41' alt='' class='zemanta-pixie-img'/&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36482620-1461653802533100554?l=kirchenrecht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/feeds/1461653802533100554/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36482620&amp;postID=1461653802533100554' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/1461653802533100554'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/1461653802533100554'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/2009/12/erzbischof-milingo.html' title='Erzbischof Milingo'/><author><name>Chrysologus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02087839911029925585</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36482620.post-6132074873439070906</id><published>2009-12-16T19:02:00.001+01:00</published><updated>2009-12-16T19:02:30.451+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verkündigungsrecht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Eherecht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='CIC-Reform'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sakramentenrecht'/><title type='text'>Motu Proprio II</title><content type='html'>&lt;div xmlns='http://www.w3.org/1999/xhtml'&gt;Zwei Einträge hintereinander zum selben Thema? Nun, &lt;a href='http://www.radiovaticana.org'&gt;Radio Vatikan&lt;/a&gt; berichtet &lt;a href='http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=342445'&gt;heute&lt;/a&gt; über das Motu Proprio mit durchaus einleuchtenden Hinweisen.&lt;br/&gt;So scheint die Neuregelung im Eherecht in der Erfahrung begründet zu sein, dass manch einer, der zwischenzeitlich mal ausgetreten war und wieder in den Schoss der Kirche zurückkehrte, in dieser Zeit geheiratet hatte und nun - zum eigenen Erstaunen - bemerken muss, bereits eine sakramentale Erstehe geführt zu haben. Das erfreut nicht immer...&lt;br/&gt;Bedenklich stimmt mich hingegen der Hinweis zur Veränderung des Weiherechtes:&lt;br/&gt;&lt;blockquote&gt;Das Motu Proprio passt in diesem Punkt das Kirchenrecht dem katholischen Weltkatechismus an. Dieser legt in seiner neuesten Fassung fest, dass ein Handeln „in der Person Christi des Hauptes“ nur Bischöfen und Priestern, nicht aber Diakonen zukommt. Diese Änderung im Katechismus hatte bereits 1998 Papst Johannes Paul II. verfügt, der zugleich eine Anpassung des Kirchenrechts verlangte. An den Aufgaben, die dem Diakon zustehen, ändert sich nichts. Es handelt sich also nicht um eine „Rückstufung“ des Diakons, sondern um eine klarere Herausarbeitung der Unterschiede zum Priester bzw. Bischof.&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;Damit wird der KKK einmal mehr zu einem rechtsverbindlichen Dokument erhoben - was er ursprünglich nicht war und als was er von Johannes Paul II. auch nicht gedacht gewesen ist. Wie mir scheint versucht Benedikt XVI. (der dieses Materialsammlung zu verantworten hat), den KKK zur Grundlage des katholischen Glaubens zu erheben.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;div class='zemanta-pixie'&gt;&lt;img src='http://img.zemanta.com/pixy.gif?x-id=006be0f8-5d0d-80b5-9589-a92dd0b05aec' alt='' class='zemanta-pixie-img'/&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36482620-6132074873439070906?l=kirchenrecht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/feeds/6132074873439070906/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36482620&amp;postID=6132074873439070906' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/6132074873439070906'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/6132074873439070906'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/2009/12/motu-proprio-ii.html' title='Motu Proprio II'/><author><name>Chrysologus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02087839911029925585</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36482620.post-1562409883268173676</id><published>2009-12-15T13:08:00.002+01:00</published><updated>2009-12-15T18:19:03.254+01:00</updated><title type='text'>Änderungen im CIC</title><content type='html'>&lt;div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"&gt;Am 26. Oktober 2009 hat Papst Benedikt XVI. das &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Motu_Proprio"&gt;Motu Proprio&lt;/a&gt; Omnium in mentem unterschrieben und dessen Veröffentlichung angeordnet. Mit diesem Motu Proprio verändert der Papst den zur Zeit geltenden &lt;a href="http://www.codex-iuris-canonici.de/"&gt;Codex Iuris Canonici&lt;/a&gt;, also das Gesetzbuch der lateinischen Kirche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachfolgende Änderungen werden eingefügt:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;In den cc. 1008 und 1009 CIC (den das Weiherecht einleitenden bestimmungen) soll deutlicher zwischen dem allgemeinen Priestertum aller Gläubigen und dem Priestertum des Dienstes (also dem Amtspriestertum) unterschieden werden, innerhalb des Amtspriestertums soll deutlicher zwischen Bischof, Priester und Diakon differenziert werden.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die problematische Formulierung, derzufolge Menschen durch einen Formalakt von der Kirche abfallen können (was dieser Akt denn dann sein solle läßt Rom bis heute offen) soll entfallen. Im Hintergrund stehen zwei Problemkreise:&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Wer actu formali von der Kirche abgefallen war, der unterlag nicht mehr der sogenannten Formpflicht, d.h. der abgefallenen Katholik heiratete sakramental auf dem Standesamt. Das führte bei manch einem "Rückkehrer" zu der unliebsamen Überaschung, das er aus Sicht der Kirche gültig verheiratet war, obwohl er gar kein Sakrament angestrebt hatte. Das die sakramentale Ehe unauflöslich ist, steht sie dann einer eventuellen neuen Beziehung im Weg.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die &lt;a href="http://www.dbk.de/"&gt;Deutsche Bischofskonferenz&lt;/a&gt; behandelte den Kirchenaustritt bislang als Glaubensabfall und schließt den Ausgetretenen von den Sakramenten aus. Diese Deutung ist umstritten und wird von Rom nicht voll geteilt.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;Daher ordnet der Papst die Neufassung einer Reihe von Canones wie folgt an (die nachfolgende Übersetzung ist meine eigene und beansprucht keinerlei Richtigkeit, im Zweifel ist ohnehin der lateinische Text rechtsverbindlich; im unveränderten Teil folge ich der Übersetzung der Deutschen Bischöfe; Veränderungen sind kursiv gesetzt):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;C. 1008&lt;/b&gt; &lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Durch das Sakrament der Weihe werden kraft göttlicher Weisung aus dem Kreis der Gläubigen einige mittels eines untilgbaren Prägemals, mit dem sie gezeichnet werden, zu geistlichen Amtsträgern bestellt; sie werden ja dazu geweiht und bestimmt, entsprechend ihrer jeweiligen Weihestufe&lt;/span&gt;, &lt;i&gt;ihrem neuen und eigenen Titel dem Volk Gottes dienstbar zu sein.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;C. 1009&lt;/b&gt; &lt;span style="font-family:Arial;"&gt;§ 1. Die Weihen sind Episkopat, Presbyterat und Diakonat.&lt;/span&gt; &lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;§ 2. Sie werden erteilt durch die Handauflegung und das Weihegebet, welches die liturgischen Bücher für die einzelnen Weihestufen vorschreiben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;i&gt;§ 3. Wer aufgenommen wurde in den Stand der Bischöfe oder Priester empfängt die Sendung und die Vollmacht in der Person Christi des Hauptes zu handeln&lt;/i&gt;,&lt;i&gt; die Diakone dienen in wahrer Gewalt des Volkes Gottes im Dienst des Gottesdienstes, des Wortes und der Nächstenliebe.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;C. 1086&lt;/b&gt; &lt;span style="font-family:Arial;"&gt;§ 1. Ungültig ist eine Ehe zwischen zwei Personen, von denen eine in der katholischen Kirche getauft oder in sie aufgenommen wurde &lt;i&gt;&lt;strike&gt;und nicht durch einen formalen Akt von ihr abgefallen ist&lt;/strike&gt;&lt;/i&gt;, die andere aber ungetauft ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;C. 1117 &lt;/b&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die oben vorgeschriebene Eheschließungsform muß unbeschadet der Vorschriften des can. 1127, § 2 eingehalten werden, wenn wenigstens einer der Eheschließenden in der katholischen Kirche getauft oder in sie aufgenommen wurde &lt;i&gt;&lt;strike&gt;und nicht durch einen formalen Akt von ihr abgefallen ist.&lt;/strike&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;C. 1124&lt;/b&gt; &lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die Eheschließung zwischen zwei Getauften, von denen der eine in der katholischen Kirche getauft oder nach der Taufe in sie aufgenommen worden ist &lt;strike&gt;&lt;i&gt;und nicht durch einen formalen Akt von ihr abgefallen ist&lt;/i&gt;&lt;/strike&gt;, der andere Partner aber einer Kirche oder kirchlichen Gemeinschaft zugezählt wird, die nicht in voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche steht, ist ohne ausdrückliche Erlaubnis der zuständigen Autorität verboten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aktualisierung: Interessanterweise berichtet als eines der ersten deutschen Nachrichtenportalen &lt;a href="http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/news-ticker,rendertext=10831840.html"&gt;Bild.de&lt;/a&gt; - Kirche scheint doch noch wahrgenommen zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="zemanta-pixie"&gt;&lt;img src="http://img.zemanta.com/pixy.gif?x-id=b83926a2-aadd-8e25-93b9-433e498cd763" alt="" class="zemanta-pixie-img" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36482620-1562409883268173676?l=kirchenrecht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/feeds/1562409883268173676/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36482620&amp;postID=1562409883268173676' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/1562409883268173676'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/1562409883268173676'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/2009/12/anderungen-im-cic.html' title='Änderungen im CIC'/><author><name>Chrysologus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02087839911029925585</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36482620.post-5665811933000006301</id><published>2009-05-20T12:10:00.001+02:00</published><updated>2009-05-20T12:10:54.178+02:00</updated><title type='text'>Laisierung oder Weihenichtigkeit</title><content type='html'>&lt;div xmlns='http://www.w3.org/1999/xhtml'&gt;Heute morgen rief mich ein befreundeter Priester an, der nun seiner Freundin wegen den kirchlichen Dienst verlassen hat oder genauer gesagt wird. Viele Fragen sind zu klären, denn Teil der Ausbildung ist es ja nicht gerade, zu erfahren, wie man aus Beruf und Berufung wieder herauskommt - naja, aus der Berufung kommt man wohl nicht heraus!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dabei zeigte sich, dass ihm der Unterschied zwischen der Entbindung von den Priesterlichen Pflichten (auch verfälschend &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Laisierung'&gt;Laisierung&lt;/a&gt; genannt) und dem Weihenichtigkeitsverfahren nicht bewußt war. Daher hier für alle Betroffenen und auch alle Interessierten (das dürften mehr sein) einige knappe Hinweise:&lt;br/&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Die Entbindung von den priesterlichen Rechten und Pflichten ändert am Weihestatus des Betreffenden nichts. Er ist und bleibt Priester, wird aber von den Rechten (z.B. dem Recht, Sakramente zu spenden) ebenso entbunden wie von den Pflichten (z.B. Stundengebet oder Zölibat). Sein Inkardinationsverhältnis endet und damit auch sein Unterhaltsanspruch an die Diözese. Er wird aber kein Laie, weil er eben geweihter Priester bleibt (deshalb ist der Begriff der Laisierung irreführend!&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ganz anders hingegen die Weihenichtigkeit. Hier wird festgestellt, dass jemand nie Priester war und infolge dessen auch weiterhin keiner ist. Die Folgen sind nicht unproblematisch, weil nun ja alles, was er als vermeindlicher Priester getan hat, nichtig sein könnte. Die Folgen sind derart unübersichtlich, das Rom solche Verfahren nur sehr ungern führt.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;So oder so, der Fragesteller hat noch einen weiten Weg vor sich, bis er mit seiner Kirche wieder im reinen ist!&lt;br/&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36482620-5665811933000006301?l=kirchenrecht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/feeds/5665811933000006301/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36482620&amp;postID=5665811933000006301' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/5665811933000006301'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/5665811933000006301'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/2009/05/laisierung-oder-weihenichtigkeit.html' title='Laisierung oder Weihenichtigkeit'/><author><name>Chrysologus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02087839911029925585</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36482620.post-6919040866359152355</id><published>2008-11-17T08:35:00.000+01:00</published><updated>2008-11-17T08:35:32.692+01:00</updated><title type='text'>Wie ein Beteiligter des Sexskandals von St. Pölten in München Seelsorger wurde - "So ein junger, netter Herr Pfarrer" - Nachrichten - sueddeutsche.de</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/755381/893/2635702/So-ein-junger-netter-Herr-Pfarrer.html"&gt;Wie ein Beteiligter des Sexskandals von St. Pölten in München Seelsorger wurde - "So ein junger, netter Herr Pfarrer" - Nachrichten - sueddeutsche.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine klare und deutliche Ausage, mit der Offizial Dr. Lorenz Wolf zitiert wird. Demnach ist die Suspension aufgehoben und Wolfgang Rothe auf Bitten des Bischofs von St. Pölten ordentlich im Dienst.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36482620-6919040866359152355?l=kirchenrecht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.sueddeutsche.de/755381/893/2635702/So-ein-junger-netter-Herr-Pfarrer.html' title='Wie ein Beteiligter des Sexskandals von St. Pölten in München Seelsorger wurde - &quot;So ein junger, netter Herr Pfarrer&quot; - Nachrichten - sueddeutsche.de'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/feeds/6919040866359152355/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36482620&amp;postID=6919040866359152355' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/6919040866359152355'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/6919040866359152355'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/2008/11/wie-ein-beteiligter-des-sexskandals-von.html' title='Wie ein Beteiligter des Sexskandals von St. Pölten in München Seelsorger wurde - &quot;So ein junger, netter Herr Pfarrer&quot; - Nachrichten - sueddeutsche.de'/><author><name>Chrysologus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02087839911029925585</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36482620.post-1012132605915875757</id><published>2008-11-16T09:58:00.000+01:00</published><updated>2008-11-16T09:58:03.966+01:00</updated><title type='text'>Sex-Vorwürfe: Skandal-Priester jetzt in München tätig - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,590626,00.html"&gt;Sex-Vorwürfe: Skandal-Priester jetzt in München tätig - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Meldung erstaunt den Fachmann mindestens ebenso wie den der Kirchenrechts unkundigen Mitmenschen. Die den Medien von mir entnommenen Fakten lassen es zumindest glaubwürdig erscheinen, dass Wolfgang Rothe ordnungsgemäß suspendiert ist, d.h. ihm ist die Ausübung jedweder priesterlicher Pflichten untersagt, auch darf er kein kirchliches Amt bekleiden. Als Priester des Bistums Sankt Pölten hat er gleichwohl Anspruch auf eine Art Grundsicherung - sie sogenannte &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sustentatio&lt;/span&gt; - die es ihm erlaubt, ein bescheidenes Leben zu führen. Diese &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sustenatio&lt;/span&gt; kann im übrigen auch als Sachleistung, z.B. als Wohnrecht, gewährt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie aber kann es zu der im SPIEGEL geschilderten Situation kommen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1) Die Strafe wurde aufgehoben, Wolfgang Rothe ist wieder im Dienst. Hierfür spricht nach den Presseberichten aber wenig.&lt;br /&gt;2) Die Strafe wurde nicht aufgehoben, der für das Altenheim zuständige Priester hat sei es in Unkenntnis oder in Mißachtung der verhängten Strafe der Aushilfstätigkeit zugestimmt - und wird wohl für die Entlastung nicht undankbar gewesen sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was auch immer geschehen ist - ich bin auf das Ergebnis der Untersuchung des Ordinariates gespannt!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36482620-1012132605915875757?l=kirchenrecht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,590626,00.html' title='Sex-Vorwürfe: Skandal-Priester jetzt in München tätig - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/feeds/1012132605915875757/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36482620&amp;postID=1012132605915875757' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/1012132605915875757'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/1012132605915875757'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/2008/11/sex-vorwrfe-skandal-priester-jetzt-in.html' title='Sex-Vorwürfe: Skandal-Priester jetzt in München tätig - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama'/><author><name>Chrysologus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02087839911029925585</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36482620.post-649783055434588661</id><published>2008-06-11T10:36:00.002+02:00</published><updated>2008-06-11T11:08:08.860+02:00</updated><title type='text'>Keine Ehe für Querschnittsgelähmte?</title><content type='html'>Manche Meldungen aus der Welt des Kirchenrechts schlagen Wellen - jene hier verlinkte, dass ein italienischer Bischof einem querschnittsgelähmten Mann die Trauung verweigert habe unter Verweis auf can. 1084 § 1 CIC. Diese Entscheidung führt bei vielen nicht nur zu Unverständnis, sie trägt auch zu dem Eindruck bei,  die Kirche messe dem Sex und dem Kinderkriegen mal wieder einen zu hohen Stellenwert bei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich halte die Entscheidung - soweit ich sie aus der Ferne beurteilen kann - für schlicht falsch! Die Begründung ist jedoch nicht ganz einfach, scheint can. 1084 § 1 doch recht klar zu sein:&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Die der Ehe vorausgehende und dauerhafte Unfähigkeit zum Beischlaf [...] macht die Ehe aus ihrem Wesen heraus ungültig.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Die uns nicht interessierenden Satzteile habe ich ausgelassen. "Unfähigkeit zum Beischlaf" heißt nichts anderes, als dass infolge körperlicher oder seelischer Probleme ein natürlicher Geschechtsverkehr, also ein Einführen des Penis in die Scheide, nicht möglich ist. Weiterhin wird verlangt, dass dieser zum Zeitpunkt der Eheschließung nicht möglich sein soll und das eine Besserung nicht zu erwarten ist. Schon diese  geforderte Sicherheit kann getrost angezweifelt werden. Der Fortschritt der Medizi läßt schon alleine den Schluss nur bedingt zu, dass eine Querschnittslähmung dauerhaft sein muss, dass eine Impotenz geheilt werden könnte, ist noch weniger sicher. Ob schließlich duch intensives Bemühen der Partner eine Errektion zustande kommen kann, werden die beiden als gute Katholiken kaum wissen können.  Ich komme also zu dem Schluss, dass weder die Impotenz des Mannes noch deren Dauerhaftigkeit hinreichend sicher sind. Damit ist die Hürde des 1084 § 1 nicht genommen, es wäre schon zweifelhaft, ob man eine entsprechende Ehe für nichtig erklären könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch bleibt die Frage, ob der Bischof die Eheschließung verweigern darf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst ist festzustellen, dass es ein Recht auf Ehe gibt. Can. 1058 stellt fest:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;Alle können die Ehe schließen, die rechtlich nicht daran gehindert sind.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Diese Norm ist eine Konkretion der Rechts auf freie Wahl des Lebensstandes (can. 219) und des Rechts auf Empfang der Sakramente (can. 213).  Jedes grundrechteinschränkende Recht unterliegt enger, das heißt wörtlicher, Auslegung (can. 18). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es bleibt also die Frage, ob es einen Tatbestand gibt, der den Bischof verpflichtet, die Eheassistenz zu verweigern? Can. 1066 verpflichtet den assistierenden Priester, zu prüfen, ob einer erlaubten Eheschließung nichts im Wege steht. Can. 1069 verpflichtet die Partner, ihnen bekannte Hindernisse mitzuteilen. In beiden Normen geht es jedoch um solche Hindernisse, die einer Eheschließung entgegenstehen, nicht aber um Tatbestände, die unter Umständen zu einer Nichtigkeit führen könnten, Eine bestehende Ehe eines Partners wäre ein solches Hindernis, eine psychotherapeutische Behandlung, die auf einen Konsensmangel im Sinnen des can. 1095 hindeuten kann, hingegen nicht. Ähnliches gilt für eine bestehende Schwangerschaft, aus der man auf Furcht oder Zwang im Sinen des can. 1103 hindeuten kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Liste möglicher Gründe, die Eheassistenz zu verweigern, findet sich im can. 1071 § 1 - mögliche oder sogar wahrscheinliche Hindernisse oder Konsensmängel werden hier jedoch nicht genannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daher komme ich zu dem Schluss, dass das Hindernis der Impotenz nicht nur nicht sicher feststeht, die Verweigerung der Eheassistenz ist auch Unrecht, weil dem Paar sein Grundrecht verweigert wird und er Bischof seiner Amtspflicht nicht nachkommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was kann das Paar nun tun?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie haben die Möglichketi, hierarchischen Rekurs einzulegen, d.h. die Sakramentenkongregation zu bitten, die Entscheidung des Bischofs zu überprüfen. Diesen Weg sollte sie meines Erachtens nach gehen!&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36482620-649783055434588661?l=kirchenrecht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://mein-gott-und-die-welt.glaube24.de/wp-trackback.php?p=117' title='Keine Ehe für Querschnittsgelähmte?'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/feeds/649783055434588661/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36482620&amp;postID=649783055434588661' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/649783055434588661'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/649783055434588661'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/2008/06/keine-ehe-fr-querschnittsgelhmte.html' title='Keine Ehe für Querschnittsgelähmte?'/><author><name>Chrysologus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02087839911029925585</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36482620.post-7409397314907364612</id><published>2008-06-01T09:24:00.004+02:00</published><updated>2008-06-01T09:30:20.220+02:00</updated><title type='text'>Taufe, evangelisch</title><content type='html'>Gestern war ich mit den Mädels auf der Taufe von Jakob. Eine Taufe in einer evangelischen Kirche nach der lutherischen Agenda. Eine schöbe Feier, aber....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;....in Sachen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;participatio actuosa&lt;/span&gt;, aktive Teilhabe der Gläubigen können die von uns noch was lernen. So schöne und von mit geschätzte Symbole wie die Kreuzzeichen und Salbungen, die die Eltern und Paten am Täufling vornehmen als Zeichen dafür, dass sie alle dieses Kind in die Kirche aufnehmen, das entzünden der Taufkerze durch ein Elternteil oder den Paten als Zeichen dafür, dass es eben diese Menschen sind, die das Licht des Glaubens an den Täufling weitergeben, alles das gab es nicht. Das machte der Pfarrer! Im übrigen ein durchaus netter und unklerikaler Mann, der wunderbar Klavier spielte - aber die Agenda fand ich eher erschreckend klerikal!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darf man als Kanonist ja auch mal stolz sein auf das, was wir Katholiken zumindest in der Theorie schon können!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36482620-7409397314907364612?l=kirchenrecht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/feeds/7409397314907364612/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36482620&amp;postID=7409397314907364612' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/7409397314907364612'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/7409397314907364612'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/2008/06/taufe-evangelisch.html' title='Taufe, evangelisch'/><author><name>Chrysologus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02087839911029925585</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36482620.post-5711393612518075801</id><published>2008-05-29T14:31:00.002+02:00</published><updated>2008-05-29T14:39:45.305+02:00</updated><title type='text'>Eheverfahren in Frankreich</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Ein französisches Gericht annuliert eine Ehe mit einer Begründung, die aus einem kirchlichen Nichtigkeitsverfahren stammen könnte: Die Frau gibt vor, Jungfrau zu sein, um damit den Konsens des Mannes zu erreichen. Dieser heiratet unter der irrigen Vorstellung, seine Braut sei Jungfrau. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Kirchlich wäre nun can. 1097 § 2 des CIC einschlägig: &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;&lt;blockquote&gt;Ein Irrtum über eine Eigenschaft der Person macht die Eheschließung nicht ungültig, selbst wenn er für die Eheschließung ursächlich war, außer diese Eigenschaft wird direkt und hauptsächlich angestrebt.&lt;/blockquote&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Mir drängt sich an dieser Stelle jedoch immer die Frage auf, ob hier noch versucht wird, eine (Jung-)Frau zu heiraten, oder ob es am Ende darum geht, eine Jungfräulichkeit zu ehelichen, und man um derselben willen die Frau in Kauf nimmt. Ehe als gegenseitiges sich schenken und annehmen schaut anders aus!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36482620-5711393612518075801?l=kirchenrecht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,556299,00.html' title='Eheverfahren in Frankreich'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/feeds/5711393612518075801/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36482620&amp;postID=5711393612518075801' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/5711393612518075801'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/5711393612518075801'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/2008/05/eheverfahren-in-frankreich.html' title='Eheverfahren in Frankreich'/><author><name>Chrysologus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02087839911029925585</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36482620.post-1949157120053778260</id><published>2008-05-06T13:57:00.002+02:00</published><updated>2008-05-06T14:34:02.778+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Start up'/><title type='text'>Meine eigene Kanzlei</title><content type='html'>Seit dem 1. Mai bin ich nun ganz offizielle als kirchlicher Anwalt tätig. Mal sehen, ob der Versuch, von dieser Fachkunst zu leben, Erfolge zeigen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch vor dem Erfolg kommt die Arbeit: Homepage bauen, Flyer gestalten, potentielle Klienten über meine Existenz informieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon in der Vergangenheit habe ich als Anwalt gearbeitet, und diese eigenartige Arbeit in der Spannung zwischen Rechtstkunde und Seelsorge macht mir viel Freude. Manchmal gewinnt man als Anwalt einen Eindruck davon, wie einsam Priester sein können, die einer Straftat verdächtigt werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36482620-1949157120053778260?l=kirchenrecht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/feeds/1949157120053778260/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36482620&amp;postID=1949157120053778260' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/1949157120053778260'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/1949157120053778260'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/2008/05/meine-eigene-kanzlei.html' title='Meine eigene Kanzlei'/><author><name>Chrysologus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02087839911029925585</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36482620.post-7106860128405448393</id><published>2008-05-04T06:36:00.002+02:00</published><updated>2008-05-04T06:53:13.017+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Eherecht'/><title type='text'>Ehe - Sakrament oder Mysterium?</title><content type='html'>&lt;div class="quotemain"&gt;&lt;!--quotec--&gt;&lt;div class="quotemain"&gt;&lt;!--quotec--&gt;Mir wurde die Frage gestellt, wo der Unterschied liegt zwischen einer gültigen sakramentalen und einer gültigen nicht-sakramentalen Ehe? Denn eine solche Unterscheidung kennt das Recht in der Tat!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die einfachste - aber kaum befriedigende - Antwort ist: Das eine ist ein Sakrament, das andere nicht.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die nichtsakramentale Ehe, auch Naturehe genannt, ist ein Bund, in dem zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechtes sich gegenseitig schenken und annehmen in einer Intensität, die unvereinbar ist mit Trennung, die ja nicht weniger hieße als die Verwirklichung des Vorbehaltes, mein Geschenk wieder zurückzunehmen. Damit ist die Naturehe nicht weniger total als die sakramentale Ehe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine solche Ehe unter Getauften wird vom Herrn zur Würde eines Sakramentes erhoben (c. 1055), das heißt sie wird Teil der Heilswirklichkeit. Der orthodoxe Begriff des mysterion macht das deutlicher: Diese Ehe ist Teil, Vorgeschmack, Ausstülpung des schon begonnenen, aber noch nicht vollendeten Reiches Gottes, der Ewigkeit. Eine solche sakramentale Ehe ist nicht mehr Ehe als andere, sie ist fundamental anders Ehe, weil sie nicht Ehe ist zwischen zwei zufällig auch getauften, sondern weil zwei aus Wasser und Geist Wiedergeborene sich vollkommen - also auch als Heilige und Kinder Gottes (würde Paulus sagen) - einander schenken und ganz empfangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit wird ein weiteres deutlich: Da Taufe und Christsein den ganzen Menschen betrifft und als Neugeburt aus Wasser und Heiligem Geist nicht rücknehmbar ist - ist jede Ehe zwischen zwei Getauften Sakrament, also Vorgeschmack der ewigen Seeligkeit und so der Verfügung durch Menschen entzogen. So begründet die römische Kirche die Unauflöslichkeit der Ehe und damit die Unmöglichkeit einer zweiten Ehe zu Lebzeiten des ersten Partners. Denn mit dem Tod eines Partners endet nach westlicher Denke die Ehe. Die Ursache für dieses Denkmodell liegt wohl in einem Verständnis der Ehe als Vertragsähnlichem Gebilde, das mit dem Tod eines Vertragspartners endet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das "Problem" der Orrthodoxie geht weit tiefer. Die Ehe ist nach Orthodoxer Theologie ein Mysterion, also ein Hineinwirken des Transzendenten oder des Ewigen in unsere Wirklichkeit. Ehe ist damit keine weltliche Angelegenheit mit himmlischen Folgen, eher müsste man sie als himmlische Angelegenheit mit irdischen Folgen verstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da Ehe sich nun in der Ewigkeit ereignet, kennt die Orthodoxie auch kein Ende der Ehe mit dem Tod eines Partners. Es ist mehr oder minder egal, ob sich der andere Partner im Ausland oder im Jenseits befindet, die Ehe bleibt erhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daraus ergeben sich wiederum pragmatische Probleme, es erscheint schlicht unbilig und heilsökonomisch fragwürdig, den sprichwörtlichen Witwer mit 5 Töchtern ohne Frau zu lassen. Also fand man einen Weg der die Erstehe nicht leugnet und die Zweitehe doch zulässt im Vertrauen auf die größere Gerechtigkeit Gottes, der auch auf krummen Zeilen gerade schreibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn das nun aber bei verstorbenen Partnern geht, warum nicht auch bei gescheiterten Ehen. Die Sachlage ist dort ja keine andere!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insofern geht die Orthodoxie in der Frage der Unauflöslichkeit einerseits weiter als die Lateinische Kirche, löst das sich ergebende Problem dann aber pragmatisch. Allerdings gibt es Grenzen, mehr als drei Ehen gehen meines Wissens nicht. Das hat wiederum disziplinäre Gründe....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36482620-7106860128405448393?l=kirchenrecht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/feeds/7106860128405448393/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36482620&amp;postID=7106860128405448393' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/7106860128405448393'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/7106860128405448393'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/2008/05/ehe-sakrament-oder-mysterium.html' title='Ehe - Sakrament oder Mysterium?'/><author><name>Chrysologus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02087839911029925585</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36482620.post-7421861110372179357</id><published>2008-02-21T22:04:00.001+01:00</published><updated>2008-02-21T22:05:22.249+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Design'/><title type='text'>Neues Layout</title><content type='html'>Wie ich (außer mir liest das ja wohl kaum einer) sehen kann, habe ich ein netteres Layout gewählt. Das alte war doch zu finster!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36482620-7421861110372179357?l=kirchenrecht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/feeds/7421861110372179357/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36482620&amp;postID=7421861110372179357' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/7421861110372179357'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/7421861110372179357'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/2008/02/neues-layout.html' title='Neues Layout'/><author><name>Chrysologus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02087839911029925585</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36482620.post-4749439897640279124</id><published>2008-02-21T21:35:00.003+01:00</published><updated>2008-02-21T21:49:06.570+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='CIC-Reform'/><title type='text'>Vatikan will Kirchenrecht ändern</title><content type='html'>Wie ich dem adventistischen Pressedienst entnommen habe, hat PCI-Präsident Bischof Coccopalmiero anlässlich der Tagung zum 25. Jahrestag der Promulgation des postkonziliaren Kodex erklärt, man wolle den CIC überarbeiten. Er bat die Fachwelt um Vorschläge, was geändert werden solle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Teil dieser Fachwelt mache ich mir meine Gedanken. Der APD nennt natürlich sofort die Topwünsche der Szene: Die Verwaltungsgerichtsbarkeit (wäre auch meine Toppriorität) und einige Regelungen im Eherecht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus meiner neuen Praxis als kirchlicher Strafverteidiger würde ich mir noch was wünschen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Anwendbare Strafnormen, in denen klar steht, was bestraft werden soll und was nicht. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Verfahren zur Statusklärung: Zur Zeit kann sich ein Priester (und auch ein Laie) gegen mobbinghaftes Vorgehen seines Personalchefs nicht wehren&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;Und schließlich ein geregeltes Verfahren, wie man dem Codex entkommen kann - ein Kirchenaustritt, mit dem sich der Gläubige klar abgrenzen kann. Theologisch bleibt er getauft und Glied der Kirche Jesu Christi, aber warum muss es katholische Protestanten und evangelische Protestanten geben - wer gehen will, sollte gehen können (auch, wenn ich diesen Wunsch sehr bedauere).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36482620-4749439897640279124?l=kirchenrecht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.stanet.ch/apd/news/1643.html' title='Vatikan will Kirchenrecht ändern'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/feeds/4749439897640279124/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36482620&amp;postID=4749439897640279124' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/4749439897640279124'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/4749439897640279124'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/2008/02/vatikan-will-kirchenrecht-ndern.html' title='Vatikan will Kirchenrecht ändern'/><author><name>Chrysologus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02087839911029925585</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36482620.post-711561357439766368</id><published>2007-05-02T14:58:00.000+02:00</published><updated>2007-05-02T14:59:36.250+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sakramentenrecht'/><title type='text'>Ein oder zwei Taufpaten?</title><content type='html'>Die Suche nach Paten kann ein müseliges und in vielerelei Familientraditionen gefangenes Unternehmen sein (wir haben seinerzeit die Regel aufgestellt: Keine Verwandten! - und sind bislang gut damit gefahren). Ob es ein oder zwei Paten gibt, scheint ein regionales Phänomen zu sein und sollte als lokale Tradition auch gepflegt werden - sofern es seit über dreissig Jahren Tradition ist, darf es auch weitergeführt werden, selbst wenn der CIC eine andere Regelung vorsieht (cc. 23 bis 27). Wenn es in der Familie / der Pfarrei / dem Bistum schon seit Generationen so wäre, dann kann man das auch weiterhin so tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Can. 873 stellt dennoch -darauf wurde korekt hingewiesen - die Regel auf, ein Pate oder Patin, wenn zwei, dann Mann und Frau. Die Präferenz des Gesetzgebers scheint damit bei einem Paten zu liegen - die drohgenden Verwerfungen innerhalb der Familien lassen aber acuh zwei Paten zu. Soweit die Pfarrer des Rechts kundig sind (was ich voraussetzte Zunge raus ), werden sie auch keine zwei Paten des gleichen Geschlechts hinzuziehen, sondern den zweiten als Taufzeugen in den Büchern vermerken (analog dem nichtkatholischen "Paten") - das geht ohne weiteres, Rechtsfolgen hat weder des eine noch das andere, und im Zweifel sollte die Bereitschaft von Menschen, ein Kind auf seinem Glaubensweg zu begleiten, nicht leichtfertig zurückgewiesen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Beschränkung auf zwei Paten verschiedenen Geschlechts hat wohl historische Gründe. Sie ist entstanden aus dem Gedanken der geistigen Elternschaft heraus (oftmals wurden die Paten ja auch verstanden als die, die die Kinder ggf. zu sich nehmen müssten - andererseits wurde aber nirgends gefordert, dass die beider miteinander verheiratet sein müssten), so dass mit zwei Paten verschiedenen Geschlechts dies besser zum Ausdruck gebracht werden kann. Mit dem Wegfall des Ehehindernisses der geistlichen Verwandtschaft im Eherecht ist dieses Rechtsmodell aber nur noch im Patenrecht anzutreffen - ich vermute, es wird verschwinden. (Das leztere ist aber nur meine Prognose der Entwicklung)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36482620-711561357439766368?l=kirchenrecht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/feeds/711561357439766368/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36482620&amp;postID=711561357439766368' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/711561357439766368'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/711561357439766368'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/2007/05/ein-oder-zwei-taufpaten.html' title='Ein oder zwei Taufpaten?'/><author><name>Chrysologus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02087839911029925585</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36482620.post-3466716316593687403</id><published>2007-04-05T10:34:00.000+02:00</published><updated>2007-04-05T10:38:22.518+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Eherecht'/><title type='text'>Eheschließung mit nichtkatholischem ausgetretenen Partner</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Frage: Eine Freundin von mir (rk) möchte kirchl. heiraten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich vermute, sie möchte katholisch heiraten - davon gehe ich im weiteren aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Frage: Ihr Verlobter ist getauft (ev.), ist aber aus der Kirche ausgetreten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ein Protestant dem kirchlichen Recht nicht unterliegt (c. 11), hat sein Kirchenaustritt nach staatlichem Recht  auch keinerlei innerkatholische Wirkung. Im Eherecht wird er als nichtkatholischer Christ behandelt (ob er seinen finanziellen Pflichten einer anderen kirchlichen Gemeinschaft gegenüber nachkommt, ist dem katholischen Gesetzgeber eher gleichgültig...)  (can. 1124).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Frage: Können die beiden kirchlich (katholisch) heiraten?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eindeutig ja, zu den üblichen Bedingungen einer Mischehe - d.h. sie muss versprechen, sich nach Kräften zu mühen, ihre Kinder katholisch taufen zu lassen und zu erziehen, er muss bestätigen, davon zu wissen (can. 1124 + 1125).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Frage: Müsste er wieder eintreten?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, eine solche Forderung könnte nicht einmal gegen einen ausgetretenen Katholiken erhoben werden, da damit das Recht auf Ehe des steuerzahlenden Katholiken (can. 219 (freie Wahl des Lebensstandes) bzw. can. 1058 (Recht auf Ehe) iVm. can. 213 (Recht auf Sakramente) und can. 18 (enge Interpretation rechtsbeschränkender Normen)) in schwerster Weise eingeschränkt würde. Da ein Katholik zur Einhaltung der Eheschließungsform verpflichtet ist (can 1108.1, vor allem aber can. 1117), hat er auch ein Recht darauf und könnte dies zur Not beim zuständigen Ordinarius geltend machen - aber ich denke, eine höfliche Anfrage im Pfarrhaus sollte genügen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36482620-3466716316593687403?l=kirchenrecht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/feeds/3466716316593687403/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36482620&amp;postID=3466716316593687403' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/3466716316593687403'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/3466716316593687403'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/2007/04/eheschlieung-mit-nichtkatholischen.html' title='Eheschließung mit nichtkatholischem ausgetretenen Partner'/><author><name>Chrysologus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02087839911029925585</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36482620.post-441838559943974344</id><published>2007-01-03T14:57:00.000+01:00</published><updated>2007-01-03T15:02:51.752+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liturgie'/><title type='text'>Rom verändert Hochgebetsübersetzungen</title><content type='html'>Die &lt;span onclick="BLOG_clickHandler(this)" class="blsp-spelling-corrected" id="SPELLING_ERROR_0"&gt;Übersetzung&lt;/span&gt; der Messbücher soll überarbeitet werden. Im &lt;span onclick="BLOG_clickHandler(this)" class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_1"&gt;Einsetzungsbericht&lt;/span&gt; des &lt;span onclick="BLOG_clickHandler(this)" class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_2"&gt;Hochgebetes&lt;/span&gt; soll zukünftig das lateinische "pro &lt;span onclick="BLOG_clickHandler(this)" class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_3"&gt;multis&lt;/span&gt;" übersetzt werden mit "für viele", und nicht, wie bisher, "für alle".  Diese Übersetzung ist grammatikalisch korrekter &lt;span onclick="BLOG_clickHandler(this)" class="blsp-spelling-corrected" id="SPELLING_ERROR_4"&gt;und&lt;/span&gt; theologisch zweifelsfrei zulässig. In diese Diskussion möchte ich auch keinesfalls einsteigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als &lt;span onclick="BLOG_clickHandler(this)" class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_5"&gt;Kirchenrechtler&lt;/span&gt; muss ich jedoch darauf hinweisen, dass die Verwendung der neuen Übersetzung erst ab ihrer &lt;span onclick="BLOG_clickHandler(this)" class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_6"&gt;Approbation&lt;/span&gt; durch Rom zulässig wird. Bis dahin sind die Priester eindeutig verpflichtet, sich &lt;span onclick="BLOG_clickHandler(this)" class="blsp-spelling-corrected" id="SPELLING_ERROR_7"&gt;an&lt;/span&gt; den vorliegenden Text der Messbücher zu halten und keine eigenmächtigen Veränderungen vorzunehmen - auch dann nicht, wenn sie eine Regelung der Zukunft vorwegnehmen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36482620-441838559943974344?l=kirchenrecht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/feeds/441838559943974344/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36482620&amp;postID=441838559943974344' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/441838559943974344'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/441838559943974344'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/2007/01/rom-verndert-hochgebetsbersetzungen.html' title='Rom verändert Hochgebetsübersetzungen'/><author><name>Chrysologus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02087839911029925585</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36482620.post-8463785088946314275</id><published>2006-11-24T17:08:00.000+01:00</published><updated>2006-11-24T17:12:23.325+01:00</updated><title type='text'>Lange Leitung des FT</title><content type='html'>Nun hat der FT meinen Leserbrief nach nicht einmal drei Wochen veröffentlicht (vgl weiter unten der Beitrag "Bamberger Fakultät vor dem Ende?") - obwohl die Sachlage mittlerweile eine leicht andere  ist. Leicht, weil das Zusatzprotokol nach wie vor den Wegfall des Lehramtes Gymnasium vorsieht und unsere ganze Absicherung alleine das Wort des Ministers ist. Im Falle des G9 haben wir den Wert solcher Ministerworte erleben können!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36482620-8463785088946314275?l=kirchenrecht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/feeds/8463785088946314275/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36482620&amp;postID=8463785088946314275' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/8463785088946314275'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/8463785088946314275'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/2006/11/lange-leitung-des-ft.html' title='Lange Leitung des FT'/><author><name>Chrysologus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02087839911029925585</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36482620.post-116315354942505642</id><published>2006-11-10T11:09:00.000+01:00</published><updated>2006-11-10T11:12:29.433+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/3515/4077/1600/0%2C1020%2C734839%2C00.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3515/4077/320/0%2C1020%2C734839%2C00.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Eine Karrikatur - gefunden auf &lt;a href="http://www.spiegel.de"&gt;SPIEGELonline&lt;/a&gt; - wie geschaffen für die didaktisch schwache Verwendung durch den Kirchenrechtler. Lange habe ich nicht mehr solche Freude wenn nicht in so doch in der Folge meines Faches gehabt!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36482620-116315354942505642?l=kirchenrecht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/feeds/116315354942505642/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36482620&amp;postID=116315354942505642' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/116315354942505642'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/116315354942505642'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/2006/11/eine-karrikatur-gefunden-auf.html' title=''/><author><name>Chrysologus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02087839911029925585</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36482620.post-116300009073224286</id><published>2006-11-08T16:27:00.000+01:00</published><updated>2006-11-08T16:34:50.736+01:00</updated><title type='text'>Ende der Fakultät = Ende der Theologie in Bamberg?</title><content type='html'>Mit dem nun beschlossenen Ende der Theologischen Fakultät in Bamberg - wann dieses Ende sein wird, ist indes ungewiss - ist sicher nicht das Ende der wissenschaftlichen Theologie in Bamberg gekommen. Der Erhalt der Gymnasiallehrerausbildung kann getrost als Erfolg der Fakultät verstanden werden.  Nun kommt die mühseelige Kleinarbeit, eine Fakultät abzuwickeln und ihre "Reste" in eine neue Entität zu überführen - die ersten Ideen, die durch die Flure geistern, lassen durchaus gutes erhoffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch sind die von &lt;a href="http://geloggd.alexander-filipovic.de/2006/11/07/die-zukunft-der-theologie-in-bamberg/"&gt;Alexander Filipovic&lt;/a&gt; angestellten Beobachtungen und Besorgnisse bzgl. der Folgen eines solchen Schrites für den akademischen Mittelbau bedenkenswert - die Bereitschaft zu den mühen einer Habilitation schwindet, wenn es keine Stellen mehr in Aussicht gibt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit beende ich (vorerst) meine Betrachtungen zum den Plänen der Bayerischen Landesregierung, die Fakultät katholische Theologie schließen zu wollen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36482620-116300009073224286?l=kirchenrecht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/feeds/116300009073224286/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36482620&amp;postID=116300009073224286' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/116300009073224286'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/116300009073224286'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/2006/11/ende-der-fakultt-ende-der-theologie-in.html' title='Ende der Fakultät = Ende der Theologie in Bamberg?'/><author><name>Chrysologus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02087839911029925585</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36482620.post-116249612962812703</id><published>2006-11-02T20:33:00.000+01:00</published><updated>2006-11-02T20:35:29.636+01:00</updated><title type='text'>Aktueller Bericht zum Protest</title><content type='html'>Den Eröffnungsgottesdienst des Bamberger Bistumsjubiläums haben die Studis zum &lt;a href="http://www.uni-bamberg.de/leitung_organisation/verwaltung/dezernate/kommunikation/news/artikel/1000-ja/"&gt;Protest&lt;/a&gt; genutzt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36482620-116249612962812703?l=kirchenrecht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/feeds/116249612962812703/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36482620&amp;postID=116249612962812703' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/116249612962812703'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/116249612962812703'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/2006/11/aktueller-bericht-zum-protest.html' title='Aktueller Bericht zum Protest'/><author><name>Chrysologus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02087839911029925585</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36482620.post-116249484977610633</id><published>2006-11-02T20:10:00.000+01:00</published><updated>2006-11-02T20:14:09.786+01:00</updated><title type='text'>Es tut sich was</title><content type='html'>Im FT gestern (also am 1. November) deutete Joachim Herrmann von der CSU (Fraktionschef im Landtag) an, dass das Gymnasiallehramt bleiben solle bzw. er sich dafür einsetzen wolle. Ähnliches habe ich auch aus der GAL-Fraktion (Simone Tolle - klar gegen den Erhalt der Fakultät)  und der SPD-Fraktion (Wolfgang Vogel - sehr verhalten) gehört.  Beim Empfang der Stat Bamberg für den Apostolischen Nuntius hat OB Starke die Frage angesprochen, Eder hat Bewegungsbereitschaft in Sachen Gymnasiallehramt signalisiert. Wir scheinen also einen Teilerfolg zu erzielen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36482620-116249484977610633?l=kirchenrecht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/feeds/116249484977610633/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36482620&amp;postID=116249484977610633' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/116249484977610633'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/116249484977610633'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/2006/11/es-tut-sich-was.html' title='Es tut sich was'/><author><name>Chrysologus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02087839911029925585</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36482620.post-116245956061884592</id><published>2006-11-02T10:19:00.000+01:00</published><updated>2006-11-02T10:26:00.630+01:00</updated><title type='text'>Stellungnahme des Bayerischen Wissenschaftsministeriums</title><content type='html'>Das Bayerische Wissenschaftsministerium hat zur bevorstehenden Schließung der Fakultät Stellung bezogen mit dem Tenor "Wir sagen nichts!". Die gleiche bayerische Staatspartei, die die fortschreitende Ausspähung des Privatlebens im Zweifel mit der inneren Sicherheit und dem Argument "Wer nichts zu verbergen hat, den kann das doch nicht stören" rechtfertigt, hat offenbar etwas zu verbergen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fest steht aber: Wenn das Ende der Theologie in Bamberg und das Ende des Religionsunterrichtes an ober- und mittelfränkischen Gymnasien kommt, dann spricht dies weder für ein "Optimierungskonzept" noch für "gebotene Sorgfalt", es ist Ausdruck blinder Sparwut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daher sein auf das Faktum hingewisen, dass alleine eine Reduktion der Stoiberschen Staatskanzlei auf bundesdeutsches Normalmass mehr Stellen spart als die Schließung auch dreier Theologischer Fakultäten in Bayern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch hier die &lt;a href="http://www.stmwfk.bayern.de/hs_theologie.html"&gt;Erklärung des Ministeriums&lt;/a&gt; im Wortlaut:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Konkordatsverhandlungen zur Katholischen Theologie&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den letzten Tagen sind dem Wissenschaftsministerium zahlreiche Anfragen und Protestschreiben zu angeblich bevorstehenden Schließungen einzelner Katholisch-Theologischer Fakultäten zugegangen. Auslöser dafür waren Spekulationen in den Medien.&lt;br /&gt;Hierzu ist festzustellen, dass in den vergangenen Monaten in der Tat Verhandlungen zwischen dem Freistaat Bayern und der Katholischen Kirche zur künftigen Struktur der Katholisch-Theologischen Fakultäten an den Landesuniversitäten stattgefunden haben. Mit dem Verhandlungsergebnis, das bereits die Zustimmung des Heiligen Stuhls gefunden hat, wird sich in nächster Zeit der Ministerrat befassen. Im Anschluss daran wird der Bayerische Landtag und die Öffentlichkeit informiert.&lt;br /&gt;Das Wissenschaftsministerium bittet um Verständnis, dass es sich im Vorgriff auf Entscheidungen der zuständigen Verfassungsorgane inhaltlich nicht zu Spekulationen über etwaige Auswirkungen auf einzelne Universitätsstandorte äußern kann. Sollte es aufgrund der aktuellen Konkordatsverhandlungen zu Strukturanpassungen kommen, würden diese - ebenso wie sonstige Umstrukturierungen im Rahmen des Optimierungskonzepts für die bayerischen Hochschulen - mit der gebotenen Sorgfalt und entsprechenden Übergangsregelungen vorbereitet. Für überstürzte Reaktionen besteht keine Veranlassung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;© Referat IX/1&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36482620-116245956061884592?l=kirchenrecht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/feeds/116245956061884592/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36482620&amp;postID=116245956061884592' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/116245956061884592'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/116245956061884592'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/2006/11/stellungnahme-des-bayerischen.html' title='Stellungnahme des Bayerischen Wissenschaftsministeriums'/><author><name>Chrysologus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02087839911029925585</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36482620.post-116228947588429738</id><published>2006-10-31T10:43:00.000+01:00</published><updated>2006-10-31T11:11:15.896+01:00</updated><title type='text'>Bamberger Fakultät vor dem Ende?</title><content type='html'>Die schon lange umlaufenden Gerüchte haben sich bestätigt: Die Bamberger Fakultät katholische Theologie steht vor dem Aus. Die bayerische Landesregierung und der Apostolische Stuhl haben sich auf die Schließung der Fakultäten in Passau und Bamberg verständigt, zugleich aber vereinbart, dass die Gymnasiallehrerausbildung nur noch an Fakultäten stattfinden soll. Diese Entscheidung wirft mehrer Fragen auf:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;   &lt;li&gt;Mit der Schließung der Bamberger Fakultät und der totalen Einstellung der Religionslehrerausbildung in Bayreuth und Nürnberg verlieren das Erzbistum Bamberg und die Bezirke Ober- und Mittelfranken drei theologische Bildungsstandorte. Der Großraum München hingegen behält 3 volle Fakultäten: an der LMU, an der Uni Augsburg und in Benediktbeuern. Damit bleibt die bayerische Landesregierung ihrer Linie treu, zunächst einmal  das Münchener Umland zu bedenken und Franken abzuhängen (dass Augsburg im Wahlkreis des Wissenschaftsministers liegt, sei am Rande angemerkt).&lt;br /&gt;  &lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Mit der Schließung der Bamberger Fakultät droht auch der Kollaps des Zentrums für Interreligiöse Studien. Dieses im Aufblühen begriffene Zentrum interdisziplinärer Forschung verdankt seine Ausnahmestellung dem glücklichen Zusammentreffen katholischer und evangelischer TheologInnen mit herausragenden Islamwissenschaftlern. Der in Planung befindliche Judaistiklehrstuhl könnte dies abrunden und den Weg zu einem akademischen Diskurs zwischen den Religionen eröffnen. Der sowohl von der katholischen Kirche als auch der bayerischen Landesregierung oftmals geforderte Dialog der Religionen einerseits, die Entwicklung eines akademisch durchdachten Euroislams andererseits wird so durch aktives Handeln konterkarriert. Es steht zu hoffen, dass die Billigung dieser Entscheidung auf Unklenntnis der Sachlage beruht und nicht von dem Wunsch getragen ist, einen solchen Dialog zu unterbinden.&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Der Wegfall des Lehramtes Religion an Gymnasien als Studienfach in Bamberg wird sich verheerend auf das Angebot an Religionslehrern und -lehrerinnen in Ober- und Mittelfranken auswirken.  Gestiegene Lebenshaltungskosten und die aufkommenden Studiengebühren zwingen immer mehr Studierende dazu, das Elternhaus erst nach dem Studium zu verlassen. Damit erfolgt die Fachauswahl analog zum Angebot an der jeweiligen Hochschule - es werden andere Fächer studiert werden. Damit droht mittel- und langfristig der Religionsunterricht in Ober- und Mittelfranken an Gymnasien auszusterben, und dies liegt dann nicht am Desintersse der Schüler oder an staatlichen Einschränkungen, sondern im Mangel an Lehrern. Wenn man das will, dann ist der eingeschlagene Weg der richtige. Es drängt sich jedoch der Verdacht auf, dass die Verhandlungsführer  diese Konsequenz nicht bedacht haben.&lt;/li&gt; &lt;/ol&gt; Wenn man nun zugesteht, dass es in Bayern sehr viele theologische Fakultäten gibt und dass das Land sparen muss (nachdem mehrere Milliarden Staatsvermögen erst in Zukunftsoffensiven gesteckt wurden und nun in Gestalt von Handypatenten in Taiwan ausgelagert sind), was kann man tun?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man könnte dort sparen, wo die aufgezeigten Konsequenzen nicht drohen, dort, wo die Dichte der Fakultäten so groß ist, dass bei vertretbaren Unbilden ale Angebote aufrecht erhalten werden könnten: Im Dreieck München - Augburg - Benediktbeuern.  Eine intelligente Kooperation dieser drei Fakultäten (hier ein Prof. - dort ein Oberassistent) bringt dem Finanzminister auch nicht weniger ein, wäre aber zugleich eine lohnende Investition in die Zukungt Ober- und Mittelfrankens, in die Zukunft des interreligiösen Dialiges und in die Zukunft des Religionsunterrichtes.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36482620-116228947588429738?l=kirchenrecht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/feeds/116228947588429738/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36482620&amp;postID=116228947588429738' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/116228947588429738'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/116228947588429738'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/2006/10/bamberger-fakultt-vor-dem-ende.html' title='Bamberger Fakultät vor dem Ende?'/><author><name>Chrysologus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02087839911029925585</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36482620.post-116160576089915990</id><published>2006-10-23T14:08:00.000+02:00</published><updated>2006-10-23T14:16:00.900+02:00</updated><title type='text'>Herzlich Willkommen</title><content type='html'>Nun also das berühmte und oft erlebte Scheuen auf die leere Seite. Ich und die Welt, der ich etwas mitteilen zu sollen glaube.&lt;br /&gt;Warum treibe ich Kirchenrecht? Eine oft gehörte und selten befriedigend zu beantwortende Frage. Hier der Versuch einer Antwort:&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;   &lt;li&gt;Das Recht der katholischen Kirche ist über lange Zeit gewachsen. Die Geschichte der Normen ist relevant für ihre Interpretation - damit gewinnt die Geschichte eine eigene Wertigkeit jenseits der Frage "Wie war das denn?" Es ist die Frage "Wie ist das denn?", die mich bewegt.&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Das Recht der Kirche wird allzuoft als Bremse wahrgenommen. Die Verbote werden gesehen, die Gebote nicht wahrgenommen - vor allem aber die gewaltigen Freiräume, die ein richtiges Verständnis der Gesetze den Einzelnen und den Gemeinschaften in der Kirche garantiert, werden von vielen nicht erkannt. Denn bei Verboten wird das Recht zitiert, bei Erlaubnissen jedoch nicht.&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Das Recht und die Kirche sind mir zu schade, um sie denen zu überlassen, die jeder Veränderung der Kirche ablehnen und ihr Heil in einer vermeindlich heilen Vergangenheit suchen.&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Und der wichtigste Grund: Mir macht das Spass!&lt;br /&gt;  &lt;/li&gt; &lt;/ol&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36482620-116160576089915990?l=kirchenrecht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/feeds/116160576089915990/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36482620&amp;postID=116160576089915990' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/116160576089915990'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36482620/posts/default/116160576089915990'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kirchenrecht.blogspot.com/2006/10/herzlich-willkommen.html' title='Herzlich Willkommen'/><author><name>Chrysologus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02087839911029925585</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry></feed>
