Mittwoch, Mai 14, 2014

Eine neue Dienstordnung für pastorale Referenten beiderlei Geschlechts in Bayern - kritische Anmerkungen

Die bayerischen (Erz-)Diözesen haben eine neue Dienstordnung für Pastoralreferenten/Pastoralreferentinnen (ich werde mir und dem Leser im folgenden die Nennung beider Geschlechter ersparen) erlassen bzw. sind im Begriff, dies zu tun. Bedingt durch die unterschiedlichen Erscheinungsdaten der Amtsblätter geschieht dies möglicherweise mit einer leichten Ungleichzeitigkeit, wobei ich die Daten der Rechtskraftgewinnung nicht verglichen habe. Die neue Dienstordnung ersetzt ihren Vorgänger, aus rechtshygienischen Gründen ist die amtliche Außerkraftsetzung der Vorgängerordnung nur zu begrüßen, so vermeidet man Unklarheiten.

Diese Ordnung ist - auch wenn ihr Name das nicht sofort erkennen lässt - ein kirchliches Gesetz, insofern es

  1. vom zuständigen Gesetzgeber (also dem Diözesanbischof) erlassen wird,
  2. allgemeine Rechtverbindlichkeit beansprucht,
  3. sich an eine gesetzesfähige und klar bestimmbare Personenmehrheit richtet (in diesem Fall also die Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten) und
  4. promulgiert, also im Amtsblatt veröffentlicht wird.

Im folgenden möchte ich keineswegs versuchen, eine vollständige Kommentierung dieser Ordnung zu erreichen, dies würde den Rahmen eines Blogs auch sprengen, ich sage allerdings zu, dass ich im Falle enthusiastischer Leserzuschriften über einen solchen Schritt nachzudenken bereit wäre. Hier und heute möchte ich es bei einigen Beobachtungen belassen.

  • Das Vorwort referiert die Vorgeschichte der neuen Dienstordnung, es weist eigens darauf hin, dass die Deutschen Bischöfe in den  Rahmenstatuten und Rahmenordnungen für die Gemeinde- und Pastoralreferentinnen/referenten weder in Bezug auf die Zugangsvoraussetzungen noch in Bezug auf die Aufgabengebiete eine klare Differenzierung der beiden Berufsgruppen der Pastoral - und Gemeindereferenten vornehmen. Die nun vorliegende Ordnung gilt jedoch ausdrücklich nur für Pastoralreferenten, also für Laientheologen mit Diplom/Magister im kirchlichen pastoralen Dienst.
  • Das Dokument ist in ein Vorwort und fünf Abschnitte gegliedert: "Beruf und kirchliche Stellung", "Einsatzorte und Aufgaben", "Voraussetzungen für den Dienst", "Ausbildung, Berufseinführung, Fortbildung" und "Bischöfliche Beauftragung und Dienst".
  • Im ersten Abschnitt Beruf und kirchliche Stellung wird der Pastoralreferent bestimmt als ein pastoraler Beruf im kirchlichen Dienst für Frauen und Männer mit erfolgreich abgeschlossenem Universitätsstudium der katholischen Theologie. Die in den Rahmenstatuten angesprochene Profilierung des Berufes wird als Beitrag zu beruflichen Identitätsbildung gelobt, die aufgeführten Schwerpunkte der Tätigkeiten weisen dann jedoch ins Vage. Gewissermaßen auf der Haben-Seite werden die theologische Fachkompetenz, die Lebenserfahrung als Laien, als Eheleute und als Christen und die theologische Reflexion hierauf aufgezählt.
    Auf der Sollens-Seite findet sich die "Erfüllung aller, aber auch spezifischer Aufgaben", Konzeptentwicklung, Bildungsarbeit, Begleitung kirchlicher Entwicklungsprozesse, Dienst an der Evangelisierung von Kirche und Gesellschaft, Kommunikation des Glaubens in vielfältigen Lebenswelten und Verkündigung in der pluralen Gesellschaft einerseits, Aufnahme von Gutem und Wertvollen aus der Gesellschaft in das Leben der Kirche andererseits.
    Weiterhin finden sich Feststellungen, die weder der Haben- noch der Sollensseite zuzuordnen sind. Zum einen seien aufgrund ihrer persönlichen Lebenssituation Pastoralreferenten in spezifischer Weise zur geistlichen Begleitung von Menschen befähigt, die unter heutigen Lebensbedingungen ihren Weg vor Gott suchen. Zum anderen wird festgestellt, dass Pastoralreferenten auch zu Führungsaufgaben in der kategorialen Seelsorge und den Ordinariaten herangezogen würden.
    Dies alles wird unter Verweis auf Lumen gentium 10, 12, 32 und 33 sowie auf Apostolicam Actuositatem 22-24 aufgelistet. Diese Liste, die eher wie eine Zustandsbeschreibung aller Aufgabenbereiche, in denen Pastoralreferenten eingesetzt werden, anmutet, lässt gerade deswegen ein klares Profil vermissen. Der Pastoralreferent ist - so scheint es - auch nach fast einem halben Jahrhundert immer noch der theologisch studierte Berufskatholik in der Seelsorge.
    Nun muss zur Ehrenrettung der diese Ordnung erlassenden Bischöfe und ihrer Mitarbeiter auch festgehalten werden, dass wir in der Frage, was denn die spezifischen Aufgaben und Profile des Priesters seien, auch nicht wesentlich weiter sind. Womöglich müssen wir das auch gar nicht sein, denn wenn mehr als sein Christsein verantwortet leben kann man ohnehin kaum tun.
    Um so erfreulicher ist die Feststellung der Ordnung, dass der Dienst des Pastoralreferenten auf seiner In-Dienst-Nahme durch den Bischof und die Bereitschaft des Pastoralreferenten, sich in Dienst nehmen zu lassen, gründet. Durch diesen Schritt - der angemessener Weise in einer Eucharistiefeier erfolgt - erhalten die Pastoralreferenten in spezifischer Weise Anteil an der Sendung der Kirche, so dass ihre Arbeit eine geistliche Qualität hat.
    Die Ordnung betont hier neben dem Fundament der vollen Initiation in die Kirche und der bischöflichen Beauftragung die aus dem Glauben gestaltete Lebensform, die Zugehörigkeit zur Dienstgemeinschaft der Kirche und den persönlichen geistlichen Weg der Pastoralreferenten, die zur geistlichen Qualität ihrer Arbeit führen. Angesichts dieser Aufzählung drängt sich die Frage nach dem Status der Pastoralreferenten auf. Sie sind sicher keine Kleriker, sondern Laien. Sie sind sicher keine Ordensleute, sondern leben "in der Welt". Sie üben ein kirchliches und auch ein geistliches Amt aus, wenngleich sie eben keine Kleriker sind. Mir scheint, wir haben hier in der Tat etwas neues vor uns, das in die alten Schemata nicht hinein passt.
  • Im zweiten Abschnitt Einsatzort und Aufgaben werden detaillierter als zuvor die vorhandenen Aufgaben der Pastoralreferenten in Verkündigung, Liturgie und Diakonie sowie im Gemeindeaufbau aufgelistet, die sich wiederholende Formel "und andere" spricht nicht dafür, dass hier eine klarere Profilbildung angestrebt wurde. Auffällig ist jedoch, dass neben der traditionellen Trias μαρτυρίαλειτουργία und διακονία auch der Dienst an der Gemeinschaft benannt wird. Dieses Aufgabenfeld wird zumeist dem Leitungsamt zugeordnet, das man sprachlich jedoch ausspart, auch wenn die zumindest in besonderen Fällen mögliche Übernahme genuiner Leitungsfunktionen ausdrücklich aufgeführt wird. Hier scheint man sich mehr nicht getraut zu haben, auch wenn Gemeindeleitende Aufgaben eine inhaltlich begründetere Umschreibung gewesen wäre.
  • Die Voraussetzungen für den Dienst sind für den Kenner der Materie wenig erstaunlich, es finden sich keine Überraschungen.Lediglich die Feststellung, "Das Einverständnis des Ehepartners/der Ehepartnerin mit der Übernahme des pastoralen Dienstes wird vorausgesetzt," lässt stutzen, wenn man weiß, dass für die Zulassung zur Diakonenweihe (deren Auswirkungen auf das Alltagsleben einer Familie weit geringer sein können) diese Zustimmung nicht nur vorausgesetzt, sondern schriftlich erwartet wird!
  • Auch die Ausführungen zu Ausbildung, Berufseinführung und Fortbildung enthalten nichts verblüffendes, die bekannten Regelungen werden da anscheinend bewährt fortgeschrieben.
    Zu bedauern ist allerdings, dass man in ebenfalls bewährter Manier zwischen den Lebenswelten Kirche und Welt changiert und eine gewisse Rosinenpickerei versucht: Einerseits versteht man den Pastoralreferenten deutlich sichtbar als einen geistlichen Beruf, Wert auf eine Berufungsklärung legt man jedoch zumindest in der Ordnung nicht. Der  Dienstgeber präsentiert sich hier eher als Arbeitgeber denn als Teil der kirchlichen Gemeinschaft, der den Bewerber als Bewerber um eine Stelle und nicht als Christ auf dem Weg einer Berufung sieht. Die positive Betonung des Pastoralreferenten als eines geistlichen Berufes wird in der Frage des Zugangs zum Beruf nicht eingeholt!
    Die Anforderungen an die Fortbildung umfasst auch den Rat zu Supervision, die "unterstützt" wird. Supervision kann so wenig wie fruchtbare geistliche Begleitung angeordnet werden, und doch wird diese in der Priesterausbildung ebenso verlangt wir in der Priesterfortbildung erwartet.
  • Der letzte Abschnitt Bischöfliche Beauftragung und Dienst schließlich enthält nichts bemerkenswertes.

Alles in allem finden sich in der neuen Ordnung keine Überraschungen.

Montag, Mai 12, 2014

Auswege, die keine sind - zur laufenden Diskussion um die Problematik der Geschiedenen

Ein eher selten genannter vermeintlicher Ausweg aus der Misere der geschiedenen und Wiederverheirateten, ist die sogenannte Trennung von Tisch und Bett bei bleibendem Eheband. Damit wird die Pflicht der Gatten zum ehelichen Zusammenleben aufgehoben, wobei ich weder einen Weg sehe, diese zu urgieren, noch wüsste ich einen Fall, in dem die Kirche auf der Einhaltung dieser Pflicht bestünde, ja auch nur hinwiese. Kirchenrechtlich aber ist schon die Situation des getrennten Lebens irregulär, was kirchliche Stellen nicht hindert, Arbeitsverträge abzuschließen, die zu solchem führen.

Doch die Idee der Trennung von Tisch und Bett ist im Grunde die (Pseudo)Lösung, die schon Johannes Paul II. in Familiaris consortio vorschlug, der sie allerdings um einen kleinen Punkt erweiterte: Wenn die neuen Partner sich nicht trennen können (z.B. weil sie gemeinsame Kinder haben), so sollen sie enthaltsam leben und können dann zur Eucharistie zugelassen werden.

Diese Lösung hat jedoch einige Haken:

  • Sie baut einzig und allein auf dem auf, was die Betroffenen behaupten. Denn es sind ja keinerlei Sicherungsmaßnahmen möglich, da Selbstverstümmelung verboten ist. Damit sind diese Partner jedoch in keiner anderen Lage als alle anderen Kommuniongänger auch: Der Spender muss schlicht darauf vertrauen, dass die, die da kommen, schon so leben, wie die Kirche das erwartet.
  • Dies durch ein Dekret oder Zertifikat ("Haben am Kurs Enthaltsamkeit in Partnerschaft mit Erfolg teilgenommen") zu bescheinigen, kann aus meiner Sicht keinen Mehrwert bringen, weil man auch so über den Glauben an den Guten Willen und die Ehrlichkeit der Partner nicht hinaus kommt.
  • Die Lösung, die hier vorgelegt wird, reduziert den Ehebruch auf Sex. Damit aber macht man (ich vermute ohne jede Absicht) aus der ganzheitlichen Lebens- und Liebesgemeinschaft, die die Ehe in der Lehre des II. Vaticanums ebenso ist wie in Humanae vitae, eine schlichte Bettbeziehung, aus dem Ehesakrament eine Fummel- und Ficklizenz, denn ernsthaft beschädigen scheint man dieses ja nur im Bett zu können. Und offensichtlich ist ein Verhalten, in dem ich dem Sakramentenpartner zwar alles an Lebens- und Liebesgemeinschaft verweigere, dies weitestgehend jedoch mit einem anderen teile, solange akzeptabel zu sein, wie es nicht zu sexuellen Handlungen kommt. Da werfe man kirchlicherseits der Welt noch einmal vor, Sexbesessen zu sein!"
  • Wenn man die Lehre Johannes Pauls II. hier konsequent zu Ende denkt, dann könnte man auch auf folgendes Szenario konstruieren: Zwei Ehen scheitern kinderlos, die Partner orientieren sich neu, gehen eine feste Beziehung ein und bekommen darin Kinder. Johannes-Paul II. erkennt nun eine moralische Pflicht, zusammen zu bleiben (um der Kinder willen), zugleich ist Sex in dieser Konstellation jedoch schwer sündhaft und gebietet dem Spender der Eucharistie, diese zu verweigern. Zulässig wäre es aber, wenn sich die beiden Elternteile regelmäßig mit ihre kanonischen Ehepartner träfen, um das zu tun, was eben nur Eheleute dürfen, selbstverständlich emfängnisoffen.
    Eine solche Lösung wirkt nicht nur abwegig, sie kann sogar konsequent zu Ende gebracht dazu führen, dass es in dieser eigentlichen Ehe auf einmal zu Nachwuchs kommt und damit zu einer Situation, in der Beteiligten nur noch schuldig werden können, es sei den, sie gründeten eine Kommune, in der Partnerbeziehung und sexuelle Aktivität streng getrennt sind.
  • Man könnte nun jenes legendäre Urteil der Rota Romana coram Cormac Burke heranziehen. In dem zu entscheidenden Fall hatte in Italien ein Mann eine (wohlhabende, aber nicht so schöne) Frau geheiratet, seiner (weniger wohlhabenenden) Freundin jedoch schon vor der Ehe versichert, dass sich zwischen ihnen nichts änderte. Als die Ehefrau dahinter kam und die beiden in flagranti ertappte, ersuchte sie um die Annullierung der Ehe wegen Ausschluss der Einheit der Ehe. Diese Situation liest sich wie aus dem Lehrbuch, und ich wage zu behaupten, die wäre in jedem deutschen Instanzenzug glatt für nichtig erklärt worden, zumal Ehemann und Freundin bereitwillig und umfänglich aussagten.
    Um so erstaunlicher das Urteil der Rota, verfasst von Cormac Burke, die feststellten, dass ein Ausschluss der Einheit der Ehe nun gar nicht gegeben war. Dieser setze nämlich den Vorsatz voraus, eheliche Akte außerhalb der Ehe zu setzen. Eheleiche Akte seien jedoch notwendig empfängnisoffene Akte. Da nun der Ehemann mit seiner Freundin vereinbart hatte, dass sie strikt verhüten würden, damit es nicht zu einer Schwangerschaft käme, sei das setzen ehelicher Akte zwischen diesen beiden mithin nie beabsichtigt gewesen.
    Man könnte das Problem also auch so lösen, dass die wiederverheirateten Partner ab sofort zu strikter Verhütung verpflichtet werden, weil sie so keine ehelichen Akte mehr setzen und damit ihre sakramentalen Ehen nicht mehr brechen.

Knapp zusammengefasst: Die Kirche hat sich hier in eine Sackgasse gefahren, und dass mit allem Schwung und aller Gründlichkeit. Mit scheint, dies ist Franziskus vollkommen bewusst. Zugleich versuchen Müller & Co. derzeit, diese Sackgasse auch noch als Einbahnstraße zu deklarieren.

Der einzige mir sinnvoll erscheinende Weg ist der über das päpstliche Binde- und Löserecht. Schon jetzt hebt der Papst sakramentale Ehen auf, und ich habe noch niemanden getroffen, der mir hat erklären können, was denn beim Vollzug noch dazu käme, über das Sakrament hinaus, dass ihm diese Möglichkeit nimmt. Biblisch begründen könnte man dies ohne weiteres aus der Unzuchtsklausel, die man so interpretieren kann, dass das Kind gründlich im Wasser liegen muss. Es geht hier nicht um Scheidung bei Seitensprung, aber darum, kirchlich anzuerkennen, dass da etwas neues und ernsthaftes gewachsen ist. Damit käme eine entsprechende Eheaufhebung nur dann in Betracht, wenn zumindest einer der Partner in einer neuen und sichtlich dauerhafte Beziehung lebt und bereit ist, auf sein Verhalten in der gescheiterten Ehe in einer Weise zu reflektieren, die hoffen lässt, dass es beim zweiten Mal besser gehen möge.

Wie man dies formalisiert, welche Fristen und Grenzen man da auch einbaut - ich meine, dass man so mit der Heiligkeit der Ehe ernsthafter umgeht als man dies im Moment tut, wenn man zum einen zu "Lösungen" wie den oben dargestellten kommt, und zugleich letztlich feststellt, dass doch im Zweifel keiner zurückgewiesen würde, und wenn er in die Nachbargemeinde geht, wo man ihn nicht kennt. Denn das ist wirklich bigott.

Sonntag, Mai 04, 2014

Wieder etwas gelernt?

Auf sportnet.at findet sich heute eine Meldung, derzufolge Fioretina-Star Anderson das Kirchenrecht gebrochen habe. Nun stelle ich fest, dass ich von dem, was in diesem Artikel geschrieben wird bislang kaum etwas wusste.

  1. Bislang kannte ich sportnet.at nicht, Herr goggle weißt mich aber auf die Verwendung des Wortes Kirchenrecht hin.
  2. Ich habe keine Ahnung, wer oder was Fiorentina ist, tippe allerdings nicht ohne Grund auf einen Fußballverein.
  3. Auch einen Brasilianer namens Anderson kannte ich bis dato nicht.
  4. Vor allem aber (bislang konnte ich mich ja noch hinter meinem fußballerischen Desinteresse verstecken): Ich wusste auch nichts von einem "Papal Law" (was nun korrekt übersetzt päpstliches Gesetz bedeutet und nicht kanonisches Recht), das die Erstellung von Fotos und Videos vom Papst im Vatikan zu machen.

Ich habe an einer solch allgemeinen Bestimmung auch meine Zweifel, denn zum einen gehört die Peterskirche auch zum Vatikan, und hier werden in Serie Bilder und Videos vom Papst gemacht und verbreitet, ohne dass da jemals etwas gegen unternommen worden wäre. Dasselbe gilt für Bilder, die angelegentlich von Generalaudienzen gemacht werden.

Umgekehrt kenne ich eine Norm, die die Erstellung von Bildern des Papstes im Krankenbett oder auf dem Totenlager verbietet, solange er nicht mit den päpstlichen liturgischen Gewänder bekleidet ist.  Da Franziskus derzeit weder krank zu sein scheint noch im Sterben liegt, wird auch dies nicht greifen.

Kurz: Ich kenne ein Verbot nicht, von dem sportnet.at berichtet - was nicht bedeutet, dass es ein solches nicht geben kann. Aber wenn es Herrn Anderson tröstet: Ohne jede Hybris darf ich wohl behaupten, dass er es nicht kennen muss, wenn ich es auch nicht kenne. Was dieses Recht von der Abseitsregel unterscheidet, die sollte er kennen, ich weiß nur, dass es sie gibt.